Markthalle 9 als Gesprächsthema im Senat

Aus der Morgenpost:

…Lebhaft diskutiert hat der Senat dann noch über die Nahversorgung von einigen Tausend Kreuzbergern. Müller fragte unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes, wie denn Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) mit dem Streit um die Markthalle Neun umzugehen gedenke. Dort wollen die Betreiber der Halle mit ihrem qualitativ hochwertigen, aber eben auch nicht billigen Angebot den Discounter Aldi herauswerfen. Zuvor hatte Müller Briefe von Markthändlern und Unterstützern bekommen, die ihn um Hilfe baten. SPD-Fraktionschef Raed Saleh brach eine Lanze für die Kreuzberger, die sich die teuren Markt-Angebote nicht leisten könnten. Pop erklärte sich formal für nicht zuständig. Dafür intervenierte der in Kreuzberg beheimatete Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) und verwies auf die schlechten Arbeitsbedingungen bei Discountern. Das wiederum wollte Arbeitssenatorin Elke Breitenbach von den Linken so nicht stehen lassen und klärte die Kollegen auf, dass Aldi nach Tarif bezahle und generell die Arbeitsbedingungen dort besser seien als in vielen Bio-Läden. Konkret beschlossen wurde nichts. Auch die Frage, ob in der Markthalle das „House of Food“, eine vom Land geförderte Weiterbildungsstätte für Köche in Kantinen und Großküchen, eingerichtet werden soll, blieb offen….

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